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Foodblog: «Glocken der Heimat» – ein Gericht für Mutige

Foodblog: «Glocken der Heimat» – ein Gericht für Mutige

Die Foodblogger «Hans & Paul» haben im Restaurant «Bahnhöfli» in Signau ein Gericht getestet, das selten auf den Tisch kommt: Stierhoden.

Stierhoden zum Znacht? Ehrlich gesagt: Unsere Begeisterung hält sich in Grenzen. Wir reden uns das Gericht schon mal schön. Die «Glocken der Heimat» oder «Spanische Nierli» gelten in manchen Ländern als Delikatesse. Das Restaurant «Bahnhöfli» in Signau bietet diese spezielle Speise an.

 

«Unsere Gäste fragen diese ausgefallene Delikatesse regelmässig nach», berichtet Beatrix Werren. «Wir bestellen die Hoden bei der Dorfmetzgerei», führt die Wirtin aus. Die Stierhoden, die der Metzger gehäutet liefert, werden geschnetzelt, in Butter angebraten und mit Cognac-Rahmsauce verfeinert. Bloss nicht an Hoden denken! Der erste Biss braucht nun doch Mut … Noch beäugen wir die Teller aus der Distanz, doch es gibt kein Zurück.

Wir gabeln ein Stück auf und probieren zögerlich … «Und, wie schmeckt es? », fragt Beatrix Werren nach. Wir können nichts Negatives sagen. Eigentlich ganz gut, und mit jeder Gabel schwinden die Gedanken, von welchem Körperteil das Geschnetzelte stammt. Die Stierhoden sind butterweich, sogar zarter als Leber. Fazit: Ein Genuss, der eher eine Frage des Kopfes, als des Gaumens ist.

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