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Foto-Ausstellung: Bewegt (sich) das Bild etwa?

MIS-MAGAZIN-Eventtipp: Foto-Ausstellung von Bruno Alder im Landhaus Liebefeld.

Bilder, die man betreten möchte. Wie offene Türen, die dazu einladen, hereinzuspazieren und Ungeahntes zu entdecken. Oder davorzustehen und zu rätseln: Ist der Hund echt, hat er sich gerade wuselwild im Strandsand gewälzt und wirkt deshalb statuenhaft? Oder ist er etwa aus Bronze gegossen, unfähig, der Welt je ein «Wau-wau» zuzuwerfen? Mit seiner Analogkamera in der nördlichen Normandie unterwegs, hat Bruno Alder das mystische My eingefangen, das sich zwischen Realität und Fiktion abspielt. Die Werke aus dem Buch «La Manche – un regard singulier» des Zürcher Fotografen sind bis am 29. März im «Landhaus Liebefeld» zu betrachten … und betrachtet man das Bild mit dem Hund beharrlich genug, bellt er vielleicht doch…

Urbane Kunst am «propART»-Jubiläum

MIS-MAGAZIN Eventtipp: Das propArt Jubiläum in Thun ist vom 14.-15. September.

Bereits zum zehnten Mal sprüht Thun vor Kreativität: An der «propART» verwandeln Schweizer Kunstschaffende wie Tony Weiss mit Spraydosen, Pinseln oder Stiften weisse Leinwände in knallige Kunstwerke, während ihnen das Publikum mit gebannten Blicken über die Schulter schaut. Nach dem Küren des eindrücklichsten Gemäldes stehen alle Werke zum Bewundern und Ersteigern bereit. Zum 10-Jahre-Jubiläum schlägt der Event vom 14.- 15. September erstmals Wurzeln in der Schadaugärtnerei in Thun, die genug Platz bietet für Konzerte, Tanzeinlagen und Slam Poetry – und die eine oder andere bunte Überraschung zum Jubiläum.

Ausstellung «Cow Portraits»: «Kuhle» Kunstwerke

MIS-MAGAZIN-Eventtipp: Kuh-Portraits vom Fotograf Marco Felix, die im Heimatwerk Saanen ausgestellt werden.
Der Berner Fotograf Marco Felix widmet seine neue Aus­stellung einer echten Schweizer Ikone: der Kuh. Die Ställe wurden zu Studios, wo er die flaumigen Fotomodels ins rechte Licht rückte. Neugierig strecken sie ihre feuchten Nasen vor die Kamera und präsentieren ihre mal kurzen, mal langen Mähnen und Hörner, als wollten sie für das Foto «kuhl» aussehen – das Resultat ist ab sofort und bis am 14. September im «Heimatwerk Saanen» zu bestaunen. Wer am 17. oder 31. August im Oberländer Geschäft vorbeischaut, plaudert mit dem «Kuhflüsterer» höchstpersönlich über das tierisch herausfordernde Projekt.

«Werkschau Bern»: Schweizer Fotografie im Fokus

MIS MAGAZIN: Eventtipp: Vom 29.08.19-01.09.19 ist in Bern die Foto-Ausstellung "Werkschau".

Zum vierten Mal heisst  es im Berner Kornhausforum: Stell­wände frei für die Schau erlesener Fotowerke. Vom 29. August bis am 1. September (Do. 17–21 Uhr, Fr. 12–21 Uhr, Sa. / So. 11–17 Uhr) zeigen rund 40 Fotoschaffende aus Bern und der Schweiz an der «Werkschau Bern», was ihre Berufung hergibt. So präsentiert beispielsweise Noe Romano noch unveröffentlichte Motive ihrer Serie «You do not listen», für deren Umsetzung sie die eigene Komfortzone verliess. Für die Fotografien von Lorenz Andreas Fischer ist die Freude an der Natur der Auslöser: Ob erster Schnee oder Wintereinbrüche im Juli – der prämierte Naturfotograf und Veranstalter von Fotoreisen verewigt den Wandel. Weiter lassen Info-Stände und ein Referat von Dennis Savini den Foto-Enthusiasmus helllicht aufblitzen.

Berner Ausstellung «Kunst zum Anfassen»

MIS-MAGAZIN-Newsmeldung: Skulpturen von Irma Bucher an der Ausstellung «Kunst zum Anfassen» in Muri.

Wenn die Villa Mettlen in Muri zum Mekka der Kunstliebhaber wird, findet wieder die Ausstellung «Kunst zum Anfassen» (16. August bis 15. September) statt. Auf dem Rundgang durch den prächtigen Park begegnen einem die Skulpturen von 21 Schweizer Kunstschaffenden – manche davon sind, passend zum Motto, wortwörtlich greifbar. Am 31. August sprühen die Besuchenden selbst vor Kreativität: Unter Anleitung von Lernenden der Brienzer Schule für Holzbildhauerei schnitzen sie am «Tag der Holzbildhauerei» ihr eigenes Kunstwerk.

Foto: Irma Bucher

«Phist» am «Design Festival Bern»

Urban und überraschend – diese Worte passen zu den Werken des Illustrators  «Phist» wie die Faust aufs Auge. Postkarten, Skateboards, Lein- und Betonwände dienen Philippe Stucki als Spielwiese für seine farbenfrohen Vierbeiner und Figuren, die er mit Pinsel, Spraydose oder Farbroller zum Leben erweckt. Der Berner vermischt klassische und zeitgenössische Elemente aus einer breiten Palette an Inspirationen, die er nach seinem Grafikstudium im Alltag oder auf Reisen durch Europa, Asien und Südamerika sammelte. Wer Philippe beim Kreieren über die Schulter schauen möchte, besucht seine Live-Performance am «Design Festival Bern» im Alpinen Museum (Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr).

Comic-Festival «Fumetto»

Fumetto Comic-Festival vom 6. bis 14. April in Luzern.

Auch dieses Jahr zeichnet sich in Luzern vom 6. bis 14. April ein Highlight für alle Comicfans ab. Die malerische Altstadt verwandelt sich während des «Fumetto»-Festivals für eine Woche in das Mekka der Comicwelt, wo die Besuchenden Werke von jungen Talenten sowie etablierten Zeichnern entdecken. Die Highlight-Liste ist so kunterbunt, wie es sich für ein Comicfestival gehört: Neben Künstler-Talks, Filmvorstellungen, Signierstunden und einer Comicbörse, nehmen Experimentierfreudige an Workshops das Heft selbst in die Hand und erforschen die Kniffe des Comiczeichnens.

«Bestform»: Form folgt Funktion folgt Auszeichnung

Aussteller an der «Bestform 2019» im Berner Kornhausforum.

Über die Reihenfolge im Titel lässt sich natürlich streiten, also … diskutieren. Beispielsweise während man durch das Kornhausforum wandelt, wo vom 29. März bis 28. April die Ausstellung «Bestform 2019» stattfindet. Zehn Kreativschaffende, welche die «Berner Design Stiftung» vergangenes Jahr unterstützte, formieren ihre Bestleistungen von der beweglichen «Cargobeiz» bis hin zur Coupe-Couture von «Collective Swallow» zu einer vielfältigen Schau. Anlässlich der Vernissage am 28. März nimmt der Berner Architekt und Designer Uli Huber den «Berner Design Preis 2019» für seine Pionierarbeit in der institutionellen Architektur entgegen. Als Chefarchitekt bei der SBB prägte er während über 20 Jahren ebenso das Erscheinungsbild des Unternehmens wie dessen Bauten. Als «Newcomerin» wird Lisa Ochsenbein ausgezeichnet, bekannt durch Projekte wie das Taschenlabel «Nasire». Was auf die Auszeichnung folgt, sei dem Besuchenden überlassen – womöglich etwas bestes Flüssiges, jenseits des Formalen.

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