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Das perfekte Design-Duo: Fliege und Socken

Das perfekte Design-Duo: Fliege und Socken

Thomas Gfeller alias Thomas Jakobson
«Ich bin ein Macher», sagt Designer Thomas Gfeller alias «Thomas Jakobson» über sich selber.

Inspiriert vom «Altwybersummer», präsentiert der Berner Thomas Gfeller alias «Thomas Jakobson» neue, unschlagbare Duos für den modischen Städter.

Wenn man sich wie wir mit Design aus der Region beschäftigt, stolpert man fast zwangsläufig über «Thomas Jakobson». In der letzten Dezember-Ausgabe publizierten wir bereits eine seiner Fliegen als Geschenktipp. «Thomas Jakobson» heisst eigentlich Thomas Jakob Gfeller. «Ich fand, mein zweiter Name passe besser zu einem Modelabel als ‹Gfeller›», schmunzelt Thomas. Seit drei Jahren widmet sich der Berner Designer ausschliesslich den männlichen Mode-Accessoires Fliegen und Socken. Und das, schweizweit, mittlerweile richtig erfolgreich.

Der Mann mit dem „Sockentick“ macht die Fliege

Die neusten Kreationen von Thomas Jakobson erscheinen noch diesen Monat. «Passend zur Jahreszeit liess ich mich für diese Kollektion vom ‹Altwybersummer› inspirieren», erzählt mir Thomas. Die vielfältige Farbpalette in der sonnigen Zeit des Spätsommers gefällt Thomas besonders – deshalb ist die Kollektion in Herbsttönen wie Olivgrün, Saffran oder Braun gehalten. In typischer «Thomas Jakobson»-Manier hat der Designer zu jeder Fliege passende Socken entworfen. «Ich bin schon etwas nervös – ich hoffe, dass die Kollektion gut ankommt. Und wenn nicht, habe ich halt 1000 coole Socken mehr in meinem Schrank», witzelt er.

 

 

Ob die überhaupt Platz hätten? Thomas hat mir schon gebeichtet, dass er 350 Paar Socken besitzt. «Ich stehe zu meinem Sockentick», meint der Berner grinsend. Die Idee, Socken mit seinem zweiten Markenzeichen – der Fliege – zu paaren, kam ihm während seines «Style und Design»-Studiums an der Zürcher Hochschule der Künste, das er im Jahr 2014 abschloss. «Ich fand die Kombi total cool, gerade weil die beiden Teile auf den ersten Blick nicht zusammenpassen», erinnert sich Thomas. So entstand im Rahmen seiner Bachelorarbeit seine erste kleine Kollektion. Seither wächst «Thomas Jakobson» stetig weiter.

 

Accessoires für Stadtmenschen

Vor drei Jahren hätte er nicht gedacht, dass seine kreativen Duos heute in zahlreichen Modegeschäften von Schaffhausen bis Lausanne erhältlich sind. «Ich hatte damals einfach total Bock auf das Label», erzählt er, «in Zeit oder Lohn habe ich nie gerechnet.» Deshalb gibt es weder einen Businessplan noch eine konkrete Zielgruppe für «Thomas Jakobson». «Eigentlich entwerfe ich jede Kollektion nur für mich selbst – einen Stadtmenschen, der sich von Mode, Reisen, Natur und anderen Leuten inspirieren lässt.»

Zum Schluss verrät uns Thomas, dass er sich gut vorstellen kann, zukünftig sein Repertoire zu erweitern … wir sind gespannt und verraten euch natürlich, wenn es soweit ist und es die ersten «Thomas Jakobson»-Shirts oder -Caps gibt.

Fotograf: Simon Iannelli

 

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